Mit dieser Technik punkten Sie bei der Videokonferenz aus dem Homeoffice

Kamera, Licht oder Hintergrund: Welche Technik für Videokonferenz im Homeoffice? Unternehmensberater Christof Sauke von perspective: international im Interview mit Stefanie Normann
Kamera, Licht oder Hintergrund: Welche Technik für Videokonferenz im Homeoffice? Unternehmensberater Christof Sauke von perspective: international im Interview mit Stefanie Normann

Kamera, Licht, Hintergrund: In welche Technik für virtuelle Meetings Sie jetzt investieren sollten, das erfahren Sie hier – und in einer Checkliste zum Download.

Christof Sauke, Unternehmensberater für International Business Development bei perspective: international, im Gespräch mit Stefanie Normann über die optimale technische Ausstattung (und deren Anwendung) für eine gelungene Videokonferenz.

Stefanie Normann: Christof, du hast jetzt für deine Beratungsgespräche in eine ziemlich coole technische Ausstattung investiert. Warum war dir das wichtig?

Christof Sauke: Das hat etwas mit der Grundhaltung und dem Selbstverständnis zu tun, mit dem ich in Beratungsgespräche gehe. Bei Präsenz-Terminen bemühen sich Menschen in der Regel darum, eine gute Arbeitsatmosphäre herzustellen, indem sie sich auf das Gespräch vorbereiten, sich angemessen kleiden und den Raum ansprechend gestalten. Bei Online- Beratungsgesprächen gilt das Gleiche, nur dass an die Stelle des physischen Raumes das Setting beziehungsweise die Ausgestaltung des virtuellen Raumes tritt. So wie wir uns bei Präsenz-Meetings nicht ins Dunkle setzen, sollten wir das bei Online Meetings auch nicht tun.

Es ist wichtig die Gesichtszüge der Gesprächspartner zu erkennen und nicht nur einen Schattenriss vor einem hellen Fenster zu sehen. Gute Beleuchtung trägt dazu bei, eine angenehme Atmosphäre, Nähe und Vertrauen zu schaffen. Eine gute Beleuchtung ist aber auch unter technischen Aspekten von Bedeutung. Sie erzeugt Kontraste, was gerade beim Einsatz virtueller Hintergründe wichtig ist.

Darüber hinaus spielen natürlich auch eine hochauflösende Kamera und eine gute Akustiklösung eine wichtige Rolle. Ein gutes Mikrofon schafft Klarheit im Ton … und damit manchmal auch im Inhalt. Dabei ist eine ordentliche technische Ausstattung aus meiner Sicht weniger eine Frage des Geldes, sondern eher davon, welche Bedeutung wir der Technik als Grundvoraussetzung für gute Online Meetings geben. Letztlich soll die Technik helfen, den Inhalt angemessen zu transportieren … nicht mehr, aber auch nicht weniger.

 

Stefanie: Und ganz konkret zur Technik für Videokonferenzen im Homeoffice: Was ist für dich das wichtigste Tool bei der technischen Ausstattung und wie verwendest du es?

Christof: Aus meiner Sicht gibt es nicht das eine technische Tool, das wichtig ist. Eine gute technische Ausstattung zeichnet sich dadurch aus, dass die wesentlichen Elemente wie Kamera, Mikrofon, Lautsprecher oder Ohrhörer und natürlich auch der Computer sowie vor allem auch eine schnelle Leitung als Paket stimmig sind. Ein Element alleine reicht nicht, um eine unter technischen Gesichtspunkten gute Meeting-Qualität zu schaffen.

Basierend auf einer ordentlichen Grundausstattung gibt es ein technisches Hilfsmittel, das ich ganz besonders schätze: den Magic Arm von Manfrotto. Das ist ein kleiner Halterungsmechanismus, mit dem Kameras, Mikrofone, Lampen oder andere Hilfsmittel im wahrsten Sinne des Wortes in Stellung gebracht werden können. Der Mechanismus besteht im Prinzip aus einem in allen Dimensionen verstellbaren Halterungsarm, der mit einer zusätzlichen Klammer zum Beispiel an einer Tischplatte befestigt werden kann. Die Beweglichkeit des Magic Arm wird über einen Drehknopf und einen damit verbundenen intelligenten Spannmechanismus stabil fixiert. Da kann ich bedenkenlos meine teure Kamera dran befestigen.

 

Stefanie: Was hast du in Sachen Videokonferenz in den vergangenen Monaten gelernt?

Christof: Vor Corona habe ich durchaus auch regelmäßige Online Meetings gemacht, zum Beispiel mit Partnern in China oder Ländern im Mittleren Osten. Dabei habe ich mich aber immer auf die Basics der Videotelefonie beschränkt. Das wurde mit dem ersten Lock Down anders. Da hat man plötzlich ganz viel über die vielfältigen Möglichkeiten von Online Meetings gehört und gelesen. Da ich ein technisch neugieriger Mensch bin, habe ich mich ein wenig damit beschäftigt.

Ich habe ganz viel von Anderen gelernt, die zu einem frühen Zeitpunkt schon deutlich weiter waren als ich. Das habe ich spätestens zu dem Zeitpunkt realisiert als meine Wunsch-Webcam und mein Wunsch- Mikrofon bei allen möglichen Online-Händlern ausverkauft waren und ich wochenlang auf die Lieferung warten musste. Learning 1 war, dass gute Tipps und Empfehlungen Gold wert sind und Learning 2, dass die Einschätzung der eignen Schnelligkeit relativ ist.

Die technische Ausstattung ist das Eine und der versierte Einsatz der Technik im Alltagsbetrieb das Andere. Hier gilt wie auch in anderen Lebensbereichen: Übung macht den Meister! Ich habe mich daher entschieden, jedes Online Meeting auch unter Übungsgesichtspunkten als Lernchance zu sehen. Dass das ein paar Minuten mehr Vorbereitungszeit erfordert ist Teil des Learnings und ist zur Routine geworden.

Sicher gibt es weitere Learnings, insbesondere in Hinblick auf psychologische und emotionale Aspekte von Online Meetings. Zum Beispiel ist es für mich erstaunlich, dass ich im Laufe der letzten Monate eine Reihe von Menschen als ausgezeichnete und besonders geschätzte Kontakte gewinnen konnte, die ich vorher nie persönlich getroffen habe. Ich weiß nicht, ob du dir bewusst bist, dass wir uns nur im Remote-Modus kennen. Das ist für mich total verrückt und ich hätte es mir früher nicht vorstellen können, dass das möglich ist … allerdings habe ich auch nie darüber nachgedacht!

Stefanie: Lieber Christof, vielen Dank für deine Insights!

 

Christofs Tipps für die technische Ausstattung – inklusive Magic Arm – erhalten Sie als Premium Content bei der Anmeldung zum Newsletter von Normann Consulting.

(Sie können sich jederzeit wieder abmelden und es gelten die Datenschutzbestimmungen).

YES, ICH WILL DEN NEWSLETTER
Mehr zu Christof Sauke und perspective: international

Christof Sauke ist Executive Consultant und Coach mit den inhaltlichen Schwerpunkten Internationalisierung, International Business Development und Organisationsentwicklung. Mit seiner Firma perspective: international ist der gebürtige Düsseldorfer international unterwegs. Seine Homebase ist Wien.

 

 

Header-Bild: Photo by Sam McGhee on Unsplash

Artikel von Stefanie Normann

Stefanie Normann hat 15+ Jahre Erfahrung in Unternehmenskommunikation und Marketing in internationalen Unternehmen sowie Agenturen in Hamburg und Wien, davon über 6 Jahre als Führungskraft. Die Arbeitsschwerpunkte bei Normann Consulting: Kommunikation, Führung, Teamentwicklung und Veränderungsmanagement. Hier im Blog gibt's regelmäßig Tipps und Updates zu diesen Bereichen.